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Anfrage

Umfahrung Weyer

  Österreich

Bei diesem technisch herausforderndem Lockermaterialvortrieb unter Bebauung trägt Geodata die Verantwortung für sämtliche Vermessungsaufgaben, geotechnischen Messungen und das Schall- und Erschütterungsmonitoring. 

Projektbeschreibung

Für die Umfahrung Weyer auf der B 121 in Oberösterreich werden zweie Tunnelröhren errichtet. Das Gesamtbaulos hat eine Länge von 1,2 km. Es beinhaltet die Errichtung von zwei bergmännischen Tunnelröhren – Tunnel Weyer 1 mit einer Länge von 612 m und Tunnel Weyer 2 mit einer Länge von 65 m sowie einem Brückenbauwerk über den Dürnbach, zwei Kreisverkehre vor und zwischen den Tunneln, sowie einem zusätzlichen Verkehrsknotenpunkt nach dem Tunnel Weyer 2. Die beiden Tunnelröhren werden im Lockermaterial unter Bebauung vorgetrieben. In sensiblen Bereichen werden die tunnelbautechnischen Eigenschaften des Terrassenschotters durch vortriebsbegleitende Injektionen verbessert. In der Mitte des längeren Tunnels ist ein Fluchtweg mittels Querschlag und Schacht herzustellen. Beide Tunnel sowie der Querschlag und der Schacht erhalten eine Ortbetoninnenschale.

Ort: Oberösterreich, Österreich

Bauherr/Auftraggeber: Land OÖ / Land OÖ; ÖSTU-Stettin

Leistungszeitraum: seit 2022

GEODATA Leistungen:

Im Auftrag des Bauherren ist Geodata für die geotechnischen Messungen und 3D-Verschiebungsmessungen, geotechnischen Messungen, Oberflächennivellements und Schall- und Erschütterungsmessungen verantwortlich. Vom bauausführenden Unternehmens sind wir mit sämtlichen vermessungstechnischen Leistungen für die Bau- und Vortriebsvermessung beauftragt..

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U5/2 Frankhplatz & U2/22 Rathaus

  Österreich

Die Verlängerung der U2 und der Um- und Neubau der U5 sind gemeinsam das wichtigste Zukunftsprojekt für den öffentlichen Personennahverkehr in Wien. Das Linienkreuz U2xU5 mit dem Umbau der Station Rathaus und der Neubau der U5 nach Norden mit Station Frankhplatz ist der 1. Bauabschnitt dieses bedeutenden Infrastrukturprojekts.

Projektbeschreibung

U5/2 Frankhplatz:
Zwei Stationsschächte und zwei Stationsröhren mit einer Länge von je ca. 150 m; zwei Streckenröhren mit einer Länge von ca. 165 m (NÖT Gleis 1) und ca. 72 m (NÖT Gleis 2); Stationsquerschläge Q1 und Q2, Verbindungstunnel, Fahrtreppenschrägschacht und Fluchtwegnischen.

U2/22 Rathaus:

Vier Stationsschächte und zwei je ca. 120 m lange Stationsröhren; zwei Streckenröhren mit einer Länge von jeweils ca. 1.000 m (NÖT Gleis 1 + 2); Querschläge Q1 bis Q5, Fahrtreppenschrägschächte, vertikale und horizontale Lüftungsstollen, Notausstiegsschacht und Absprungbauwerk Schottentor.

Beide Bereiche beinhalten auch eine Reihe von Sonderbaumaßnahmen (Grundwasserabsenkung, Bohrpfähle, DSV, Setzungskompensation und Hausertüchtigungen).

Ort: Wien; Österreich

Bauherr: Wiener Linien

Auftraggeber: ARGE U2 x U5 Rathaus/Frankhplatz (Swietelsky/Habau/Hochtief)

Leistungszeitraum: 2021 – 

GEODATA Leistungen:

Wir wurden von der bauausführenden ARGE mit der Durchführung sämtlicher Bau- und Vortriebsvermessungen und den geotechnischen Messungen für die untertägigen Bereiche beauftragt. Zum Leistungsumfang gehören unter anderem Motorlasersysteme, Tunnelscanneraufnahmen, otische 3D-Verschiebungsmessungen, geotechnische Instrumentierungen und die Software.

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UDK 02 Soil Tunnel Drammen

  Norwegen

Bane NOR errichtet eine 10 km lange zweigleisige Strecke von Drammen nach Kobbervikdalen und von Drammen nach Gulskogen als Teil der laufenden Modernisierung der Vestfold-Linie. Das Projekt Drammen-Kobbervikdalen umfasst unter anderem einen 320 m langen Tunnel in losem Baugrund. Das Projekt ist komplex und umfasst umfangreiche Erd- und Unterbauarbeiten, multidisziplinäre eisenbahntechnische Arbeiten und eine Reihe anspruchsvoller Bauphasen. 

Projektbeschreibung

Das Los UDK- 02 beinhaltet den Bau eines zweigleisigen Eisenbahntunnels mit einer Länge von 300 m und einem Querschnitt von 155 m². Der Aushub erfolgt in geotechnisch und und hydrologisch sehr anspruchsvollem Lockergestein. Vor Beginn der Aushubarbeiten musste eine Bodenverbesserung mit Düsenstrahlverfahren durchgeführt werden.

Ort: Provinz Buskerud, Norwegen

Bauherr: Bane NOR

Auftraggeber: ÖSTU Stettin Norwegian Branch NUF

Leistungszeitraum: 2021 – 2023

GEODATA Leistungen:

Unsere lokale Niederlassung Geodata ITMS AS in Oslo war in Zusammenarbeit mit Geodata Projekt d.o.o. aus Kroatien mit der Durchführung der Bau- und Vortriebsvermessung und den optischen 3D-Verschiebungsmessungen sowie Tunnelscanneraufnahmen beauftragt. Trotz der zahlreichen technischen Herausforderungen und zusätzlicher logistischer Probleme während der Corona Pandemie konnte das Projekt erfolgreich abgewickelt werden.

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Brenner Basistunnel Baulos H41 „Sillschlucht-Pfons“

  Österreich

Geodata ist im Auftrag des Bauherrn für die geotechnischen Messungen und Scanneraufnahmen bei einem der größten Baulose des Brennerbasistunnels verantwortlich. 

Projektbeschreibung

Bei dem Projektbereich handelt es sich um einen der größten Bauabschnitte des insgesamt 64 km langen Brenner Basistunnels auf österreichischer Seite. Das Los H41 Sillschlucht-Pfons umfasst ausgehend vom Zugangstunnel Ahrental den Bau der Haupttunnel Richtung Norden nach Innsbruck und Richtung Süden nach Pfons. Dabei werden rund 5,7 km in konventioneller Bauweise und rund 16,4 km als TBM-Vortrieb ausgeführt. Weiter erfolgt der Innenausbau der Haupttunnel, der Nothaltestelle Innsbruck und des Erkundungsstollens.

Ort: Tirol, Österreich

Bauherr/Auftraggeber: BBT SE

Leistungszeitraum: seit 2021

GEODATA Leistungen:

Im Auftrag des Bauherren ist Geodata für die geotechnischen Messungen und 3D-Verschiebungsmessungen und Tunnelscanneraufnahmen verantwortlich. Zusätzlich wurden wir noch mit der Instrumentierung von Messtübbingen mit Schwingsaiten-Dehnungsaufnehmern beauftragt.

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S3 Tunnel Bolkow (TS-26 &TS-32)

  Polen

Der mit 2,3 Kilometern längste nicht-städtische Tunnel Polens ist Teil der 480 Kilometer langen Schnellstraße S3, die Polens nordwestliche Ostseeküste mit der Tschechischen Republik im Süden verbindet. Der Tunnel in Stare Bogaczowice, einem Dorf im Südwesten Polens, ist eine Schlüsselelementen, das entlang der S3 zwischen Bolków und Kamienna Góra gebaut wird.

Projektbeschreibung

Der zweiröhrige Tunnel TS-26 mit je 2.300 m Länge, dessen beide Röhren mit zwei Fahrspuren je Richtung ausgestattet sind, wird die Orte Sady Górne, Stare Bogaczowice und Nowe Bogaczowice verbinden. Für den Ausbruch wurde die Neue Österreichische Tunnelbaumethode angewandt. Im Zuge der Planungsarbeiten wurden 16 verschiedene Auskleidungsvarianten definiert, die in der Ausführungsphase je nach Bodenbeschaffenheit und zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen, wie z.B. mit Rohrschirmen, ausgewählt wurden. Der Tunnel wurde im maschinellen Fräsvortrieb und im Sprengvortrieb aufgefahren.

Der 320 m lange Tunnel TS-32 wurde in offener Bauweise, hergestellt.

Ort: Woiwodschaft Niederschlesien, Polen

Bauherr: PKP PLK S.A.

Auftraggeber: PORR S.A: i PORR GmbH & Co KGaA

Leistungszeitraum: 2020 – 2023

GEODATA Leistungen:

Im Auftrag der Porr war Geodata für die Netz- und Kontrollvermessung, die Bau- und Vortriebsvermessung mit Motorlasersystemen TALOS, Tunnelscanneraufnahmen und die geotechnischen 3D-Verschiebungsmessungen verantwortlich. Die Arbeiten wurden mit eigenem Personal und Vermessungstechnikern des polnischen Partners KA-RO SP. z. o. o. erfolgreich abgewickelt.

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A26 - Rampentunnel Donauquerung

  Österreich

Komplexes Tunnelbauvorhaben für die zur Gänze im Berg verlaufenden Auf- und Abfahrten der Hängebrücke der A 26 Linzer Autobahn.

Projektbeschreibung

Die Stollen nördlich und südlich der Donau – die späteren Auf- und Abfahrten der Brücke von und zu den Landesstraßen B127 und B129 wurden im Sprengvortrieb aufgefahren. Insgesamt wurden 3.200 m Tunnel mit einem Ausbruchsvolumen von 370.000 m3 hergestellt. In den vierspurigen Abschnitten mit Pannenstreifen beträgt der Querschnitt 200 m2, im Bereich von Verzweigungsbauwerken (Zusammenführen von Rampen im Berg) beträgt der Querschnitt sogar bis zu 400 m2.

Ort: Linz, Oberösterreich; Österreich

Bauherr: ASFINAG
Auftraggeber: ICM Construction GmbH

Leistungszeitraum: seit 2020

GEODATA Leistungen:

Bau- und Vortriebsvermessung, Lieferung und Einbau der geotechnischen Instrumentierung mit automatischer Datenerfassung. Durchführen von Erschütterungsmessungen und Betreiben der Informationsplattform KRONOS.

 

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Pumpspeicherkraftwerk Limberg 3

  Österreich

Beim Kraftwerk Limberg III handelt sich um ein Pumpspeicherkraftwerk der Kraftwerksgruppe Kaprun in Salzburg. Die unterirdische Kraftwerksanlage mit einer Turbinen- Pumpleistung von 2 x 240 MW liegt unmittelbar neben dem in Betrieb befindlichen PSKW Limburg II.

Projektbeschreibung

Beim Kraftwerk Limberg III handelt sich um ein Pumpspeicherkraftwerk mit einer Leistung von insgesamt 480 Megawatt. Es wird vollkommen unterirdisch zwischen den beiden bestehenden Speicherseen Mooserboden (Stauziel 2.036 m) und Wasserfallboden (Stauziel 1.672 m) errichtet. Die neu zu errichtenden baulichen, maschinellen und elektrischen Kraftwerkseinrichtungen sind in einem Kavernen- und Stollensystem angeordnet. Die nach der NÖT aufzufahrenden Stollen haben eine Gesamtlänge von 2.240 m, der mit TBM aufzufahrende Triebwasserstollen und schräge Druckschacht haben eine Länge ca. 4 km. Das gesamte Ausbruchsvolumen für die Krafthauskaverne, Trafokaverne und Schieberkammer beträgt 74.500 m3.

Ort: Kaprun, Salzburg; Österreich

Bauherr: VERBUND Hydro Power GmbH
Auftraggeber: ARGE PSW Limberg III (Marti – Hinteregger – Porr)

Leistungszeitraum: seit 2021

GEODATA Leistungen:

Bau- und Vortriebsvermessung für die Errichtung der Stollen und Kavernen sowie Lieferung und Einbau der geotechnischen Instrumentierung für die Kavernen.

 

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Studie Hochwassergefahr Sexten und Innichen

  Italien

Umfangreiche geophysikalische Messungen zur Erkundung eines geplanten Hochwasserentlastungsstollen in den Südtiroler Gemeinden Sexten und Innichen.

Projektbeschreibung

Zwischen den Südtiroler Gemeinden Sexten und Innichen wurde eine Studie für die Projektierung von Maßnahmen zur Reduzierung der Hochwassergefahr in den Gemeinden durchgeführt. Dazu wurde eine Trassenvariante eines Entwässerungsstollens untersucht.

Ort: Südtirol; Italien

Bauherr/Auftraggeber: Autonome Provinz Bozen Südtirol, Agentur für Bevölkerungsschutz

Leistungszeitraum: 2020 – 2021

GEODATA Leistungen:

Die geophysikalischen Messungen für die geologische Vorerkundung inkludierten eine Kombination aus Bohrlochmessungen (Up-Hole und VSP) mit Oberflächenmessungen (2D Multielektrodengeoelektrik und Seismik (PreStack-Time Migration, 3D Tomographie)). Das Projekt stellte vor allem eine Herausforderung aufgrund der vorherrschenden Witterungsbedingungen und des schwer zugänglichen alpinen Geländes und dem damit verbundenen logistischen Aufwand der Messungen dar. Das Hauptziel war die Erkundung bzw. Feststellung des Kontaktes zwischen den zwei vorherrschenden lithologischen Einheiten Sextener Konglomerat und Quarzphyllit.

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SKW Kühtai

  Österreich

Die Tiroler Wasserkraft AG „TIWAG“ setzt mit dem Projekt „Speicherkraftwerk Kühtai“ eine Erhöhung des Ausbaugrades der Bestandsanlagen Sellrain – Silz um. Das Projektgebiet liegt im Bundesland Tirol, ca. 30 km westlich von Innsbruck, auf einer Höhe von ca. 2000 müA.

Projektbeschreibung

Im Wesentlichen umfasst die Baumaßnahme die Beileitung mehrerer Bäche aus dem hinteren Stubaital und mittleren Ötztal mit einer Stollenlänge von 25,5 km, die Errichtung des Speichers Kühtai im hinteren Längental mit einem nutzbaren Volumen von ca. 31 Mio. m³ und einem 113 m hohen  Natursteinschüttdamm mit zentraler Erdkerndichtung und den Bau eines unterirdischen Pumpspeicherkraftwerks „Kraftwerk Kühtai 2“ zwischen neuem Speicher Kühtai  und dem bestehenden Speicher Finstertal. Die zusätzliche jährliche Produktion beträgt 216 Mio kWh. 

Ort: Kühtai, Tirol; Österreich

Bauherr: TIWAG (Tiroler Wasserkraft AG)
Auftraggeber: ARGE SWK Kühtai (Swietelsky – Jäger – Bodner)

Leistungszeitraum: seit 2021

GEODATA Leistungen:

Gemeinsam mit einem Partnerunternehmen sind wir für die Durchführung der gesamten Bau- und Vortriebsvermessung für die Errichtung der Stollen, Kavernen und des Schüttdamms, die geotechnischen Messungen und der Lieferung der Instrumentierung für die untertägigen Bauwerke verantwortlich.

 

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Westtangente Pforzheim - Arlinger Tunnel

  Deutschland

Im Innenstadtbereich Pforzheims treffen die Verkehrsströme dreier Bundesstraßen aufeinander. Bedingt durch eine fehlende Verkehrsverbindung zwischen den qualifizierten Straßen im gesamten Raum westlich außerhalb von Pforzheim entsteht im Innenstadtbereich ein großer Anteil an Durchgangsverkehr mit entsprechend hohem Schwerverkehrsanteil. Der Arlinger Tunnel ist das Kernstück der neuen Westtangente zur Entlastung der Innenstadt.

Projektbeschreibung

Das Bauvorhaben besteht aus der Hauptröhre, und einem im Osten angelegten Rettungsstollen, sowie weiteren Teilbauwerken (vier Querschläge, drei Betriebszentralen, zwei Pannenbuchten, ein Löschwasserbecken, ein Havariebecken). Die Länge des Tunnels beläuft sich auf 1.347,9 m. Der Rettungsstollen hat eine Länge von 1.077,3 m. Im Bereich des Nord- sowie Südportals wurden die ersten circa 50 m in offener Bauweise gebaut. Der größte Teil des Tunnels wurde in bergmännischer Bauweise (NÖT) hergestellt. Es wurden temporäre Sicherungen aus Spritzbeton, Ausbaubögen, Gebirgsankern und Spießen eingesetzt. Insgesamt fielen in diesem Bauabschnitt circa 330.000 m³ Aushub- und Ausbruchmassen an. Für die Herstellung des eigentlichen Tunnelbauwerks (Hauptröhre & Rettungsstollen inkl. Querschläge) wurde eine geschlossene wasserundurchlässige Innenschale aus Stahlbeton hergestellt.

Ort: Baden-Württemberg, Deutschland

Bauherr: Regierungspräsidium Karlsruhe

Auftraggeber: ARGE Arlinger Tunnel (Östu Stettin/ Jäger Bau/ Reif)

Leistungszeitraum: 2019 – 2023

GEODATA Leistungen:

Im Auftrag der ARGE ATA wurden wir mit sämtlichen Vermessungsleistungen beauftragt. Zum Leistungsumfang gehörten die gesamte Bau- und Vortriebsvermessung, die  geotechnischen Messungen mittels 3D-Verschiebungsmessungen und die geotechnischer Instrumentierung. Zum Einsatz gelangten u. a. unser Motorlasersystem TALOS und die Tunnelvermessungssoftware EUPALINOS.

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Karawankentunnel 2. Röhre

  Österreich    Slowenien

Der bestehende Karawankentunnel – ein Grenztunnel zwischen den Republiken Österreich und Slowenien an der A 11 Karawanken Autobahn – hat eine Gesamtlänge von 7,9 Kilometern. Davon entfallen 4.402 Meter auf das österreichische Staatsgebiet, weitere 3.546 Meter liegen auf slowenischem Hoheitsgebiet. Im September 2018 startete der Vollausbau des Karawankentunnels. Erster Schritt ist der Neubau der zweiten Tunnelröhre, im Anschluss wird die bestehende Tunnelröhre saniert.

Projektbeschreibung

Der einröhrige Karawanken-Autobahntunnel durch den alpinen Karawankengebirgszug ist Teil des europäischen TEN-V Korridors zwischen Slowenien und Österreich und wird einem umfangreichen Ausbau- und Modernisierungsprogramm unterzogen. Im Rahmen dieses Projekts wird eine zweite Tunnelröhre gebaut und die Bestandsröhre saniert. Der österreichische Abschnitt des Tunnels ist 4,4 km lang und wurde 2018 angeschlagen und am 23. September 2021 wurde die Baulosgrenze erreicht, während der verbleibende 3,6 km lange Abschnitt des Tunnels in Slowenien liegt und der Vortrieb erst im August 2020 startete. Der Durchschlag soll 2023 erfolgen. Beide Röhren und die Querschläge zur Bestandsröhre werden im Sprengvortrieb nach der NÖT vorgetrieben.

Ort: Kärnten; Österreich
       Slowenien

Bauherr/Auftraggeber: ASFINAG (Österreich); DARS (Slowenien)
                                          Swietelsky Tunnelbau (Österreich);
                                          Geoportal, Geotocka (Slowenien)

Leistungszeitraum: seit 2018

GEODATA Leistungen:

Auf österreichischer Seite ist Geodata mit der kompletten Bau- und Vortriebsvermessung und der Lieferung des Vermarkungsmaterials für die 3D-Verschiebungsmessungenund und der geotechnischen Instrumentierung beauftragt. Für den slowenischen Abschnitt liefert und installiert Geodata die geotechnische Instrumentierung und betreibt das Tunnelinformationssystem KRONOS.

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S18 Bodensee Schnellstraße

  Österreich

Die S18 ist eine geplante Schnellstraßenverbindung zwischen Österreich und Schweiz im Rheintal. Das Ziel das Projektes ist in der Planungsphase eine finale Trassenführung zu finden, welche im Einklang mit den Naturschutzrecht NATURA 2000 ist. Basierend auf die Machbarkeitsstudie im Rahmen des Projekts „Mobil im Rheintal“ werden derzeit zwei Varianten untersucht.

Projektbeschreibung

Die S18 ist eine geplante Schnellstraßenverbindung zwischen Österreich und Schweiz im Rheintal. Das Ziel das Projektes ist in der Planungsphase eine finale Trassenführung zu finden, welche im Einklang mit den Naturschutzrecht NATURA 2000 ist. Basierend auf die Machbarkeitsstudie im Rahmen des Projekts „Mobil im Rheintal“ werden derzeit zwei Varianten untersucht.

  • Alternative Z – eine 7,5 Kilometer lange Straße durch ein Feuchtgebiet samt Untertunnelung eines Natura 2000-Schutzgebiets.
  • Alternative CP – ein 8,6 Kilometer lange Ostumfahrung von Lustenau

Ort: Vorarlberg; Österreich

Bauherr/Auftraggeber: ASFINAG

Leistungszeitraum: seit 2018 – 2019

GEODATA Leistungen:

Wir liefern geophysikalische Messungen, die in die geologische Gesamtuntersuchung des Projekts einfließen. Die durch die Eiszeit gepressten Sedimenten im Rheintal werden mit zwei Verschiedenen geophysikalischen Methoden untersucht. Bis zu einer Tiefe von 100 Meter können durch seismische und geoelektirsche Messungen Rückschlüsse auf die gegebene Geologie gemacht werden. Die Ergebnisse unserer geophysikalischen Messungen werden mit den vorhandenen Bohrkernen abgeglichen und verhelfen zu einem besseren Verständnis der regionalen Geologie.

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Sydney Metro City & Southwest

  Australien

Der gegenständliche Abschnitt ist der 1. Teil eines 30 km langen U-Bahn Abschnittes als Verlängerung der North West Line in das zentrale Geschäftsviertel im Südwesten der Stadt. Es handelt sich dabei um über 15 km U-Bahntunnel mit 9 Stationen.

Projektbeschreibung

Das Projekt umfasst den Bau der Sydney Metro von Chatswood nach Sydenham. Dieser 15,5 km lange Streckenabschnitt besteht fast vollständig aus unterirdischen Eisenbahntunneln – auch unter dem Hafen von Sydney – und neuen Bahnhöfen in Crows Nest, Victoria Cross, Barangaroo, Martin Place, Pitt Street und Waterloo sowie neuen unterirdischen Bahnsteigen in Central. Der zweigleisige Tunnel wurde mit 5 TBMs aufgefahren.

Ort: Sydney; Australien

Bauherr: Sydney Metro

Auftraggeber: Metro2TSE – CPB John Holland Ghella

Leistungszeitraum: 2018 – 2021

GEODATA Leistungen:

Unser JV-Unternehmen  GEODATA KODA Australia Pty Ltd. war mit der Betreuung von mehr als 10 automatischen 3D-Monitoringsystemen, Erschütterungsmessungen, geotechnischen Messungen sowie über 25 km Gleisvermessung beauftragt. Als zentrale Informationsplattform gelangte unser Softwarepaket KRONOS zum Einsatz.   

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S7 Fürstenfelderschnellstraße Tunnel Rudersdorf

  Österreich

Bei diesem anspruchsvollen Lockergesteinstunnel sind wir von der ASFINAG mit der Durchführung der geotechnischen Messungen beauftragt. Die Profilkontrolle mit Laserscanner und die Kontrollvermessung gehören ebenfalls zu unserem Leistungsumfang. 

Projektbeschreibung

Die S 7 Fürstenfelder Schnellstraße verläuft künftig vom Knoten Riegersdorf (A 2) über Fürstenfeld bis zur Staatsgrenze bei Heiligenkreuz. Das rund 3 km lange Baulos 8 mit 2 getrennten Richtungsfahrbahnen besteht aus einer rund 1 km langen Offenen Bauweise, einem rund 1,8 km langen bergmännischen Tunnel Rudersdorf und einer rund 0,3 km langen Grundwasserwanne. Die Tunnelröhren und die Wanne Ost liegen über Teilstrecken im Grundwasser. Die beiden bergmännischen  Tunnelröhren werden ausschließlich als Lockermaterialvortriebe aufgefahren. Die Geologie setzt sich im Wesentlichen aus Tonen, Schluffen, Sanden und Kiesen zusammen. Die Vortriebsarbeiten werden aufgrund der schwierigen geologischen und hydrogeologischen Bedingungen in Teilflächen ausgeführt. 

Ort: Steiermark, Burgenland; Österreich

Bauherr/Auftraggeber: ASFINAG

Leistungszeitraum: 2018 – 2023

GEODATA Leistungen:

Im Auftrag des Bauherren ist Geodata (in ARGE) für die geotechnischen Messungen mit 3D-Verschiebungsmessungen, Tunnelscanneraufnahmen und die Kontrollvermessung verantwortlich. Ein gesonderter Auftrag wurde für Schallpegelmessungen erteilt. 

Die Geophysikalische Abteilung  wurde mit einer detaillierten flächenhaften Abschätzung der Bodenparameter (Elastizitätsmodul dyn und Schwermodul dyn) mittels seismischer Messungen im Bereich der Schütt- bzw. Deponiefläche beauftragt. Das Resultat wurde als 3D-Verteilung der dynamischen Parameter geliefert.

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Zellstoff Pöls AG - Papiermaschine

  Österreich

Die Heinzel Group errichtet am Standort der Zellstoff Pöls AG in Österreich eine zweite große Papiermaschine zur Produktion von gebleichten Kraftpapieren. Sogenannte MG-Papiere werden für flexible Verpackungen eingesetzt und weisen ein überdurchschnittliches Marktwachstum auf. Mit der neuen Maschine können am Standort Pöls in Summe jährlich 200.000 Tonnen MG-Papiere produziert werden. 
Der Trockenzylinder ist mit einem Durchmesser von 7,3 Metern und einem Gesamtgewicht von rund 200 Tonnen der größte geschweißte Hochpräzisions-Trockenzylinder der Welt.

Projektbeschreibung

Die Heinzel Group errichtet am Standort der Zellstoff Pöls AG in Österreich eine zweite große Papiermaschine zur Produktion von gebleichten Kraftpapieren. Sogenannte MG-Papiere werden für flexible Verpackungen eingesetzt und weisen ein überdurchschnittliches Marktwachstum auf. Mit der neuen Maschine können am Standort Pöls in Summe jährlich 200.000 Tonnen MG-Papiere produziert werden. 
Der Trockenzylinder ist mit einem Durchmesser von 7,3 Metern und einem Gesamtgewicht von rund 200 Tonnen der größte geschweißte Hochpräzisions-Trockenzylinder der Welt.

Ort: Steiermark, Österreich

Auftraggeber:  Zellstoff Pöls AG

Leistungszeitraum: 2018 – 2019

GEODATA Leistungen:

Gerade die Rollen einer Papiermaschine erfordern eine hochgenaue Ausrichtung, vor allem auf Parallelität. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wurde vor Beginn der Montagearbeiten ein hochpräzises Netz für SMR-Adapter über einen Bereich von 130 m x 25 m und einer Gesamthöhe von ca. 20 m geschaffen. Dieses Netz dient als Grundlage für alle Absteck-, Einricht- und Kontrollvermessungstätigkeiten über die gesamte Bauzeit. Durch diese Vorgehensweise war es möglich, die Stahlkonstruktion vorab exakt auszurichten, dadurch kam es zu einer wesentlichen Erleichterung und Zeitersparnis bei der Ausrichtung und Montage der Walzen.

Eine weitere Herausforderung war natürlich die Einrichtung des Yankee-Zylinders. Die untere Hälfte wurde vor der Halle exakt horizontiert um die Montage der oberen Hälfte zu erleichtern. Nach dem Zusammenbau der zwei Hälften wurde der gesamte Yankee-Zylinder anhand der vorbereiteten Achsmarkierungen exakt auf der Anlage ausgerichtet und abgenommen.

> Details

Salzbergwerk Berchtesgaden und "Alte Saline" Bad Reichenhall

  Deutschland

Zur Gebirgsüberwachung einzelner Bohrspülwerke im aktiven Bergbau wurden Extensometer geliefert und eingebaut. In einem Wasserstollen werden 3D-Verschiebungen mit einem automatischen Messsystem erfasst.  

Projektbeschreibung

Im seit 1517 im Betrieb befindlichen Salzbergwerk Berchtesgaden werden derzeit in 30 Bohrspühlwerken ca. 900.000 Kubikmeter Sole pro Jahr gewonnen. Die Ausdehnung der im Abbau befindlichen Lagerstätte mit einem Salzgehalt von ca. 50% im Gebirge beträgt 2,5 km x 1,5 km. Dem aktiven Bergbau unmittelbar angeschlossen befindet sich ein Schaubergwerk.

Nähere Informationen finden Sie hier.

 Ort: Bayern; Deutschland

Bauherr/Auftraggeber: Südwestdeutsche Salzwerke AG

Leistungszeitraum: 2018 – 2019

GEODATA Leistungen:

Zur geotechnischen Gebirgsüberwachung einzelner Spülwerke, die eine Ausdehnung von bis zu 160 m x  120 m und eine Höhe bis zu 125 m haben, wurden zahlreiche Mehrfachstangenextensometer mit bis zu 60 m Einzelgestängelänge geliefert und eingebaut. Der Einbau erfolgte in der Firste und Sohle von bestehenden Stollen aus.

In einen alten Wasserstollen im Bereich der „Alten Saline“ in Reichenhall wurde ein Georobot-System zur automatischen Verformungsmessung im Einflussbereich von Bohrpfählen zum Neubau eines Hotels installiert. 

> Details

Felssturz Pürgg

  Österreich

Im obersteirischen Ort Pürgg ist Siedlungsgebiet unmittelbar von einem Felssturz bedroht. Während der Errichtung eines Schutzdammes und in weiterer Folge dauerhaft, gelangt ein umfangreiches Monitoringprogramm zur Überwachung der Felswand zur Ausführung. 

Projektbeschreibung

Im obersteirischen Ort Pürgg ist das Siedlungsgebiet unmittelbar von einem Felssturz bedroht. Während der Errichtung eines Schutzdammes und in weiterer Folge dauerhaft, gelangt ein umfangreiches Monitoringprogramm zur Überwachung der Felswand zur Ausführung. 

Ort: Steiermark; Österreich

Bauherr/Auftraggeber: Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus – Wildbach- und Lawinenverbauung

Leistungszeitraum: seit 2018

GEODATA Leistungen:

Wir sind im Wesentlichen mit nachfolgenden Leistungen beauftragt:

  • Planung, Lieferung und Installation, Inbetriebnahme, Betrieb während der Baumaßnahmen für den Schutzdamm, Entwicklung eines Alarmierungssystems und Überführen in Dauermonitoringsystem nach Beendigung der Baumaßnahmen.
  • Grobeinschätzung der Gefahrenszenarien und Befliegung des Gebiets mittels Drohne
  • Tägliche Bewertung und Analyse während der Bauarbeiten und Gefährdungseinschätzung zur Freigabe der Bauarbeiten
  • Geotechnische und begleitende geologische Beurteilung des Projekts und Baubegleitung der Dammbauarbeiten
> Details

Fv17 Liafjellet – Olvikvatnet

  Norwegen

Die Straße FV17 im Bezirk Nordland nördlich des Polarkreises ist durch Steinschlag- und Schneelawinengefahr bedroht. Zur Sicherstellung der Verkehrsverbindung zwischen den Städten Lurøy und Olvikvatnet an der Küste der Norwegischen See wurde ein Teil der Straße in Tunnelbauwerke verlegt.

Projektbeschreibung

Die völlig neue Straße durch das Bermassiv von Liafjell ersetzt die bisherige durch Naturgefahren bedrohte Straße. Das Projekt umfasst etwa 1900 m Tunnelarbeiten durch den Liafjell und etwa 400 m Tunnelarbeiten durch den Bakliholt.

Ort: Provinz Nordland, Norwegen

Bauherr: Statens Vegvesen / Nordland Fylkeskommune

Auftraggeber: PNC Norge AS

Leistungszeitraum: 2016 – 2019

GEODATA Leistungen:

Unsere lokale Niederlassung Geodata ITMS AS in Oslo war in Zusammenarbeit mit Geodata Projekt d.o.o. aus Kroatien mit der Durchführung der Bau- und Vortriebsvermessung für den Tunnelausbruch und die Betonarbeiten für die Innenschal und GNSS Messungen beauftragt. Die Lage der Baustelle nördlich des Polarkreises stellte für unser Personal eine besondere Herausforderung dar.

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Tunnelkette Granitztal

  Österreich

Wir wurden für diesen 6,1 km langen Tunnelabschnitt der Koralmbahn in Kärnten von der ÖBB Infra mit der Durchführung der geotechnischen Messungen und den Kontrollvermessungen beauftragt. Das umfangreiche Leistungsbild beinhaltet die Lieferung von geotechnischen Instrumentierungen, die Messdurchführung einschließlich optischer 3D-Verschiebungsmessungen und einem Online-System zur Gleisüberwachung.

Projektbeschreibung

Die rund 6 km lange Tunnelkette verläuft als Teil der Koralmbahn zwischen dem Lavanttal und dem Jauntal. Sie besteht aus dem Tunnel Deutsch-Grutschen (2,6 km), der Einhausung Granitztal (0,6 km) und dem Tunnel Langer Berg (2,9 km). Sie wird als zweiröhriges Tunnelsystem mit Querschlägen alle 500 m ausgeführt. Im Bereich Granitztal wird die Bahntrasse in offener Bauweise errichtet, wobei der Granitzbach wird mittels einer speziellen Konstruktion überbrückt wird. In diesem Bereich ist auch ein Lüftungsbauwerk und ein Rettungszugang situiert. Im Endzustand werden die Tunnelröhren überschüttet.

Ort: Kärnten; Österreich

Bauherr/Auftraggeber: ÖBB Infrastruktur

Leistungszeitraum: 2015 – 2023

GEODATA Leistungen:

Wir wurden von der ÖBB Infra mit der Durchführung der geotechnischen Messungen und den Kontrollvermessungen beauftragt. Das Leistungsbild beinhaltet die Lieferung der geotechnischen Instrumentierungen und die Messdurchführung, einschließlich optischer 3D-Verschiebungsmessungen. Auch die Einrichtung und der Betrieb eines Online-Gleismonitoringssystems mit automatischer Alarmierung bei Grenzwertüberschreitung im Bahnhof Eis-Ruden gehörte zum Leistungsumfang. Die Gesamtlänge des Gleiskörpers betrug 220 m mit 4 Gleisen.

> Details

Port Said Straßentunnel

  Ägypten

Die 3,8 km langen Doppelröhrentunnel mit weiteren 800 m Cut&Cover-Tunneln auf jeder Seite des Suezkanals wurden mit zwei Slurryschild-TBMs ausgeführt. Die Tunnel weisen eine maximale Überdeckung von 47 m auf, mit einem Mindestabstand von 18 m unter dem Meeresboden. Geodata lieferte die gesamte geotechnische Instrumentierung für das Projekt und organisierte und schulte das lokale Messteam für die Installation, Messdurchführung und Auswertung vor Ort.

Projektbeschreibung

Die zweispurigen Tunnel befinden sich 19 km südlich der Stadt Port Said und sind ein wichtiger Teil des Entwicklungsplans der Region Suezkanal, der den Sinai mit anderen ägyptischen Provinzen verbinden wird, um ein Tor für Investitionsmöglichkeiten zu schaffen und die Entwicklung der Provinz Sinai zu beschleunigen. Die Tunnel bestehen aus einer 3,8 km langen Doppelröhre und weiteren 800 m Tunnel in offener Bauweise auf beiden Seiten des Suezkanals. Der Tunnelvortrieb erfolgte mit zwei Slurry-Schild TBMs mit 13,05 m Ausbruchsdurchmesser . Der lichte Abstand zwischen den Tunneln beträgt zu Beginn des Vortriebs 30 m und verringert sich mit zunehmender Überdeckung und verbesserten Bodenverhältnissen auf 17,4 m. Die Tunnel weisen eine maximale Überdeckung von 47 m auf, mit einem Mindestabstand von 18 m unter dem Meeresboden. Beide Startschächte wurden als fünf sich kreuzende kreisförmige Schächte mit 25 m Durchmesser ausgeführt.

Ort: Port Said; Ägypten

Bauherr/Auftraggeber: Arab Contractors – ORASCOM / W&F

Leistungszeitraum: 2015 – 2020

GEODATA Leistungen:

Wir lieferten die gesamte geotechnische Instrumentierung für das Projekt und organisierten und schulten das lokale Messteam für Einbau, Messdurchführung und Auswertung vor Ort. Das Messprogramm umfasste im wesentlichen Inklinometer, Piezometer und Nivellements an der Oberfläche, 3D-Verschiebungsmessungen in den Schächten, den C&C und TBM Tunneln. Dehnungsaufnehmer gelangten in den Tübbigen und an den Aussteifungselementen der offenen Bauweise zum Einsatz. Für die Auswertung und Darstellung der Messergebnisse wurden unsere Softwarelösungen EUPALINOS und KRONOS verwendet.

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Neubaustrecke Wendlingen - Ulm, Albaufstieg

  Deutschland

Im 15 Kilometer langen Projektabschnitt 2.2 erklimmt die Neubaustrecke die Schwäbische Alb. Während sich die Autobahn A8 in zahlreichen Kurven bergauf windet, löst sich die Neubaustrecke von der Fernstraße und nimmt den direkten Weg durch den Berg. Zunächst erfolgt der Anstieg im 8,8 Kilometer langen Boßlertunnel.  Im Anschluss quert die Strecke das Filstal. Auf der anderen Talseite schließt der 4,8 Kilometer lange Steinbühltunnel an.

Projektbeschreibung

Das Baulos PA 2.2 Albaufstieg mit dem Boßler- und dem Steinbühltunnel hat eine Länge von 14,5 km. Zwischen dem nordwestlich liegenden 8.806 m langen Boßlertunnel und dem südöstlich liegenden 4.8047 m langen Steinbühltunnel befinden sich die beiden 485 bzw. 472 m langen Filstalbrücken. Die zwei Röhren des Boßlertunnels wurden konventionell und mit einer TBM aufgefahren. Der Hauptabschnitt vom Zwischenangriff Umpfental wurde konventionell vorgetrieben und ca. 2.800 m wurden vom Portal Aichelberg mit einer TBM aufgefahren. Beide Vortriebe des Steinbühltunnels erfolgten von der Baugrube Pfaffenäcker in Spritzbetonbauweise. Grundsätzlich werden alle Tunnelröhren druckdicht ausgeführt. 

Ort: Baden-Württemberg, Deutschland

Bauherr: DB Netz AG

Auftraggeber: ATA Arge Tunnel Albaufstieg (PORR / G. Hinteregger & Söhne / Östu-Stettin / Swietelsky Tunnelbau)

Leistungszeitraum: 2014 – 2020

GEODATA Leistungen:

Im Auftrag der ARGE ATA wurden wir in Bietergemeinschaft mit Angermeier Ingenieure mit sämtlichen Vermessungsleistungen beauftragt. Zum Leistungsumfang gehörten die gesamte Bau- und Vortriebsvermessung einschließlich der Netz- und Kontrollvermessung, , Kreiselmessungen, Tunnellaserscanner-Aufnahmen, geotechnischen Messungen mittels 3D-Verschiebungsmessungen und die Lieferung und  Einbau der geotechnischer Instrumentierung.

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Semmeringbasistunnel

  Österreich

Wir wurden von der ÖBB Infra mit der Durchführung der geotechnischen Messungen und den Kontrollvermessungen beauftragt. Das umfangreiche Leistungsbild beinhaltet die Lieferung von geotechnischen Instrumentierungen und Datenerfassung, die Messdurchführung einschließlich optischer 3D-Verschiebungsmessungen und Kreiselmessungen.

Projektbeschreibung

Der 27,3 km lange 2 röhrige Eisenbahntunnel ist ein wesentlicher Teil der baltisch adriatischen Achse (TEN-Korridor) in Österreich und verbindet Niederösterreich mit der Steiermark. Nach Inbetriebnahme im Jahr 2026 wird sich die Fahrtzeit von Wien nach Graz um 30 min verkürzen. Die Tunnelbauarbeiten gliedern sich im Wesentlichen in 3 Bereiche:

  1. Tunnelabschnitt Gloggnitz: Der  7 km lange Tunnelvortrieb erfolgt im Bagger- und Sprengverfahren von zwei Baustellen aus: Vom Tunnelportal in Gloggnitz in Richtung Mürzzuschlag und vom Zugangsschacht Göstritz in Richtung Gloggnitz und Mürzzuschlag.
  2. Tunnelabschnitt Fröschnitzgraben: Dieser mittlere Abschnitt ist mit rund 13 km der Längste. Von den 2 über 400 m tiefen Zugangsschächten aus erfolgt der Tunnelvortrieb in zwei Richtungen. Der etwa vier Kilometer lange Abschnitt in Richtung Mürzzuschlag entsteht im Bagger- und Sprengvortrieb, der etwa neun Kilometer lange Abschnitt in Richtung Gloggnitz mit zwei Tunnelbohrmaschinen. Das Ausbruchsmaterial wird in die nahegelegene Deponie Longsgraben gebracht.  Die Kaverne am Schachtfuß wird zu einer unterirdischen Nothaltestelle ausgebaut.
  3. Tunnelabschnitt Grautschenhof: Der ca. 7 km lange Abschnitt wird von zwei Zugangsschächten mit je zwei Tunnelvortrieben – einer je Röhre – im Bagger- und Sprengverfahren in Richtung Mürzzuschlag und in Richtung Fröschnitzgraben vorgetrieben.

    weitere Informationen finden Sie hier

Ort: Niederösterreich/Steiermark; Österreich

Bauherr/Auftraggeber: ÖBB Infrastruktur

Leistungszeitraum: seit 2014

GEODATA Leistungen:

Wir wurden von der ÖBB Infra mit der Durchführung der geotechnischen Messungen und den Kontrollvermessungen beauftragt. Das umfangreiche Leistungsbild beinhaltet die Lieferung von geotechnischen Instrumentierungen und Datenerfassung, die Messdurchführung, einschließlich optischer 3D-Verschiebungsmessungen und Kreiselmessungen. Zusätzlich werden noch geophysikalische Messungen Untertage zur Untersuchung und Bewertung karstgefährdeter Gebirgsabschnitte durchgeführt.

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Koralmtunnel

  Österreich

Wir sind bereits seit Projektbeginn im Jahr 2004 bei allen Baulosen entweder auf Seite des Bauherrn oder der bauausführenden Firmen tätig. Dabei gelangt unser gesamtes Leistungsspektrum für den Tunnelbau zum Einsatz. Dieses reicht von der Netz- und Kontrollvermessung mittels Kreisel über die Durchführung der geotechnischen Messungen und Instrumentierungen mit Datenerfassung und -Aufbereitung bis zur Vortriebssteuerung und Lieferung der Steuerleitsysteme für die TBMs.

Projektbeschreibung

Der 33 km lange Eisenbahntunnel ist das Kernstück der neuen Hochleistungsstrecke zwischen Graz und Klagenfurt. Er besteht aus zwei einspurigen Tunnelröhren mit Querschlägen im Abstand 500 m. Die maximale Überlagerung beträgt 1200 m. In der Tunnelmitte ist eine Nothaltestelle vorgesehen. Der Achsabstand der beiden Tunnelröhren beträgt rund 40 m, im Bereich der Nothaltestelle 50 m. 

Bereits 2004 wurden die Arbeiten mit den insgesamt ca. 10 km langen Erkundungstunneln und den Schächten begonnen. Seit 2009 sind die Arbeiten für den Haupttunnel im Gange. Der Vortrieb erfolgt teilweise im zyklischen Vortrieb und zum überwiegenden Teil mit insgesamt 3 Tunnelvortriebsmaschinen. Die Verkehrsfreigabe ist für 2026 geplant. 

weitere Informationen finden Sie hier

Ort: Steiermark/Kärnten; Österreich

Bauherr: ÖBB Infrastruktur

Auftraggeber: ÖBB Infrastruktur (Erkundungstunnel Leibenfeld & Mitterpichling; Lüftungsbauwerk Paierdorf; KAT 1)/
STRABAG/Jäger Bau (KAT 2)/Porr AG (KAT 3)

Leistungszeitraum: 2014 – 2022

GEODATA Leistungen:

Wir sind bereits seit Projektbeginn im Jahr 2004 bei allen Baulosen entweder auf Seite des Bauherrn oder der bauausführenden Firmen tätig. Dabei gelangt unser gesamtes Leistungsspektrum für den Tunnelbau zum Einsatz. Dieses reicht von der Netz- und Kontrollvermessung mittels Kreisel über die Durchführung der geotechnischen Messungen und Instrumentierungen mit Datenerfassung und -Aufbereitung bis zur Vortriebssteuerung und Lieferung der Steuerleitsysteme für die TBMs.

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HEPP Alto Maipo

  Chile

Gemeinsam mit dem chilenischen Tochterunternehmen Geodata Andina sind wir für die gesamte Bau- und Vortriebsvermessung verantwortlich. Zum Leistungsumfang gehören auch optische 3D-Verschiebungsmessungen sowie die Netz- und Kontrollvermessung. 

Projektbeschreibung

Für das 531 MW Kraftwerksprojekt werden insgesamt 74 Tunnelkilometer, mehrere Schächte und 2 Kavernen mit je etwas mehr als 40.000 Kubikmeter Ausbruchsvolumen aufgefahren. 40 km werden mit insgesamt 6 Tunnelbohrmaschinen aufgefahren, der restliche Tunnel wird im Sprengvortrieb errichtet. Die Baustelle erstreckt von 820 m bis 2.500 m Seehöhe.  

Ort: 50 km südöstliche von Santiago; Chile

Bauherr: Alto Maipo SpA
Auftraggeber: STRABAG Chile

Leistungszeitraum: seit 2014

GEODATA Leistungen:

Gemeinsam mit dem chilenischen Tochterunternehmen Geodata Andina sind wir für die gesamte Bau- und Vortriebsvermessung verantwortlich. Zum Leistungsumfang gehören auch optische 3D-Verschiebungsmessungen sowie die Netz- und Kontrollvermessung. 

 

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Brennerbasistunnel Wolf 1 & 2; H51

  Österreich

Der Tunnel ist das Kernstück der Eisenbahnachse Verona – München und besteht aus zwei eingleisigen Röhren, die in einem Abstand von 40-70 m verlaufen und mit Querschlägen in Abständen von 333 m verbunden sind. Zusätzlich wird ein durchgehender Erkundungsstollen mittig zwischen den zwei Haupttunnelröhren errichtet. 

Projektbeschreibung

Der Tunnel ist das Kernstück der Eisenbahnachse Verona – München und besteht aus zwei eingleisigen Röhren, die in einem Abstand von 40-70 m verlaufen und mit Querschlägen in Abständen von 333 m verbunden sind. Zusätzlich wird ein durchgehender Erkundungsstollen mittig zwischen den zwei Haupttunnelröhren errichtet. Der BBT wird eine Gesamtlänge von 64 km aufweisen, womit die längste unterirdische Eisenbahnverbindung der Welt entsteht. In Innsbruck mündet der BBT in die bestehende Eisenbahnumfahrung. Der neu zu errichtende, zweiröhrige Tunnel zwischen Innsbruck und Franzensfeste ist 55 km lang.

weitere Informationen finden Sie hier

Ort: Tirol; Österreich

Bauherr: BBT 
Auftraggeber: Swietelsky (Baulos Wolf 1 und 2)/Porr-Hinteregger-Condotte-Itinera (Baulos Pfons – Brenner)

Leistungszeitraum: 2013 – 2017 (Wolf) und 2018 – 2020 (H51)

GEODATA Leistungen:

  1. Wolf 1 und 2: Vortriebs- und Bauvermessung für die insgesamt ca. 4,5 km Zugangs- und Erkundungsstollen, Abzweigerkaverne und Deponie Padastertal. 
  2. Pfons -Brenner (Los H51): Dieser größte Bauabschnitt umfasst die Errichtung von 37 km Haupttunnelröhren zwischen Pfons und dem Brenner, rund neun Kilometer Erkundungsstollen sowie die Nothaltestelle bei St. Jodok. Für die insgesamt etwas mehr als 30 km TBM-Vortriebe, 15 km konventionelle Vortriebe, Querschläge und Nothaltestelle erhielt Geodata den Auftrag für die Vortriebssteuerung und Lieferung der geotechnischen Instrumentierung.

    Wegen Kündigung des Bauvertrages mit der bauausführenden ARGE durch die BBT SE mussten die Arbeiten vorzeitig beendet werden. 

 

 

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KW Ybbs - Persenbeug

  Österreich

Das Kraftwerk besitzt 7 Maschinensätze, davon sechs vertikal eingebaute Kaplan Turbinen und eine Kaplan-Rohrturbine. Die Vermessung erfolgte am Maschinensatz 4, 5 und 6. Ziel der Aufnahme war ein Soll-Ist-Vergleich der Leitschaufel Positionen im Leitapparat, sowie eine Geometriebestimmung. Am Laufradmantel wurde die Kontur ebenfalls durch einen Soll-Ist-Vergleich erhoben.

Projektbeschreibung

Das VERBUND-Kraftwerk Ybbs-Persenbeug war Österreichs erstes Kraftwerk an der Donau und liegt in Niederösterreich. Seit 2014 wird das Innenleben des Kraftwerks modernisiert. Pro Jahr wird ein Maschinensatz (Turbine und Generator) erneuert, bis 2022 sollen alle sechs vertikalen Maschinensätze ausgetauscht werden. Dadurch wird die Stromerzeugung des Kraftwerks signifikant gesteigert. Die dadurch gewonnene Mehrerzeugung entspricht dem Jahresstromverbrauch von 22.000 Haushalten. 
Die 460 m lange Staumauer staut die Donau auf eine Länge von rund 34 km bis zu einer Höhe von 10,9 m auf. Der Inhalt des Stauraumes beträgt ca. 74 Mio. m³, das Stauziel liegt auf einer Seehöhe von 226,2 m.
Am linken, nördlichen Ende der Staumauer liegen die beiden Schleusen mit jeweils einer nutzbaren Länge von 230 m und einer nutzbaren Breite von 24 m.
Das Wehr besteht aus 5 Wehrfeldern mit einer Breite von jeweils 30 m und befindet sich in der Mitte der Staumauer.

Ort: Niederösterreich; Österreich

Auftraggeber: VERBUND Hydro Power GmbH/Andritz AG

Leistungszeitraum: 2013 – 2018

GEODATA Leistungen:

Das Kraftwerk besitzt 7 Maschinensätze, davon sechs vertikal eingebaute Kaplan Turbinen und eine Kaplan-Rohrturbine. Die Vermessung erfolgte am Maschinensatz 4, 5 und 6. Ziel der Aufnahme war ein Soll-Ist Vergleich der Leitschaufel Positionen im Leitapparat, sowie eine Geometriebestimmung. Am Laufradmantel wurde die Kontur ebenfalls durch einen Soll-Ist Vergleich erhoben.

Weiters wurde am Unterhaupt der Schleusenanlage die Vermessung vor der Demontage der Stemmtorantriebe als Grundlage für die Neuausrichtung im Zuge des Zusammenbaues mit den neuen Rückverhängungsträgern durchgeführt.

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Gleinalmtunnel Vollausbau

  Österreich

Wir wurden von der ASFINAG mit der Durchführung der geotechnischen Messungen und den Kontrollvermessungen beauftragt. Das Leistungspektrum beinhaltet Grundlagen- und Netzmessungen, Bestandsaufnahmen und Kontrollvermessungen, 3D-Verschiebungsmessungen einschließlich Lieferung der Zielmarken und des Vermarkungsmaterials, Tunnelscanneraufnahmen und Erschütterungsmessungen für die Neubau- und Bestandsröhre.

Projektbeschreibung

Der Vollausbau des 8,3 km langen Gleinalmtunnels umfasst die Errichtung der zweiten Röhre und die Generalerneuerung der Bestandsröhre. Die neue Tunnelröhre wurde im Sprengvortrieb vorgetrieben und im Juni 2017 für den Verkehr freigeben. Anschließend erfolgt die Generalsanierung der bestehenden, knapp 40 Jahre alten Tunnelröhre. 

Ort: Steiermark; Österreich

Bauherr: ASFINAG

Auftraggeber: ASFINAG / Swietelsky Tunnelbau (Sanierung Bestandsröhre)

Leistungszeitraum: 2013 – 2018

GEODATA Leistungen:

Wir wurden von der ASFINAG mit der Durchführung der geotechnischen Messungen und den Kontrollvermessungen beauftragt. Das Leistungspektrum beinhaltet Grundlagen- und Netzmessungen, Bestandsaufnahmen und Kontrollvermessungen, 3D-Verschiebungsmessungen einschließlich Lieferung der Zielmarken und des Vermarkungsmaterials, Tunnelscanneraufnahmen und Erschütterungsmessungen für die Neubau- und Bestandsröhre.

Für die Sanierung der knapp 40 Jahre alten Röhre führen wir die Bauvermessung durch.

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S 21 Los 1A und 1B, Fildertunnel & Tunnel Ober-/ Untertürkheim

  Deutschland

Mit einer Länge von ca. 9,5 km ist der Fildertunnel der längste Tunnel des Projekts Stuttgart–Ulm. Ausgehend vom Hauptbahnhof überwindet der Tunnel mit einer mittleren Steigung von 16 ‰ vom Talkessel bis zum Flughafen einen Höhenunterschied von ca. 155 m. Der Tunnel Ober- /Untertürkheim“ ist ein rund 6 km langer Tunnel, der vom Stuttgarter Hauptbahnhof in Richtung Ober-/Untertürkheim führt. Die besondere Herausforderung stellt dabei die Untertunnelung des Flusses Neckar dar.

Projektbeschreibung

Los 1A
Der 9,05 km lange Fildertunnel besteht aus zwei parallel geführten Einspurröhren und verbindet den Südkopf des neuen Tiefbahnhofs in Stuttgart mit der Filderebene. Der Tunnel gliedert sich in drei Teile:

  • Der Obere Fildertunnel wurde mittels mit Hilfe einer Schildmaschine im Multi-Mode aufgefahren.
  • Der Mittlere Fildertunnel wurde auf einer Länge von 1,1 km den Oberen und den Unteren Bunten Mergel durchqueren und in NÖT-Bauweise realisiert.
  • Der Untere Fildertunnel, mit einer Länge von 4,1 km, durquerte den anhydritführenden unausgelaugten Gipskeuper. Dafür musste die eingesetzte TVM zu einer offenen Schildmaschine umgebaut werden.

Los 1B
Die Zuführung Ober-/Untertürkheim wird mit ihren zwei parallel geführten Einspurtunneln die Südausfahrt des neuen Tiefbahnhofs mit der bestehenden Strecke verbinden. Die Zuführung besteht aus einem Haupttunnel, der vom Verzweigungsbauwerk am nördlichen Ende des Unteren Fildertunnels in Richtung Osten bis zu den Verzweigungsbauwerken Wangen führt. Kurz vor Wangen liegt der Zwischenangriff-Schacht Ulmer Straße, über den der Haupttunnel nach Westen und Osten bis zu den Verzweigungsbauwerken Wangen ausgebrochen wird. Von Wangen führt ein Ast in Richtung Norden, wo er nach etwa 1 km die offene Bauweise der Baugrube Untertürkheim erreicht. Ein zweiter Ast führt von der Verzweigung Wangen nach Südost und endet nach knapp 1,4 km in der Baugrube Obertürkheim.

Bei der Rettungszufahrt „Hauptbahnhof Süd“ führt ein 240 m langer Zugangstunnel direkt in ein komplexes Verzweigungsbauwerk, in dem unmittelbar vor dem Tiefbahnhof vier Tunnelröhren in zwei zweigleisige Großtunnel münden. Dieser Abschnitt liegt mit Überdeckungen zwischen 20 m und 55 m direkt unter dicht bebautem Gebiet und wurde mit vorlaufenden Pfeilerstollen errichtet. 

Ort: Baden-Württemberg, Deutschland

Bauherr: DB Netz AG

Auftraggeber: ARGE ATCOST21 (PORR / G. Hinteregger & Söhne / Östu-Stettin / Swietelsky Tunnelbau

Leistungszeitraum: 2012 – 2022

GEODATA Leistungen:

Im Auftrag der ARGE ATCOST21 wurden wir in Bietergemeinschaft mit Angermeier Ingenieure für dieses komplexe Großbauvorhaben mit sämtlichen Vermessungsleistungen beauftragt. Zum Leistungsumfang gehörten die gesamte Bau- und Vortriebsvermessung einschließlich der Netz- und Kontrollvermessung, , Kreiselmessungen, Tunnellaserscanner-Aufnahmen, geotechnischen Messungen mittels 3D-Verschiebungsmessungen, Nivellements und die Lieferung und  Einbau der geotechnischer Instrumentierung mit automatischer Datenerfassung. Neben unserer bewährten Tunnelvermessungssoftware EUPALINOS gelangte auch unser Datenmanagementsystem KRONOS zum Einsatz.

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Metro Kopenhagen

  Dänemark

Für das Projekt Cityringen und die Nordhavnen Verlängerung wurde unsere dänische JV Firma SMT Denmark ApS mit der Durchführung des gesamten geotechnischen Monitorings beauftragt. Der Leistungsumfang beinhaltet die Lieferung und Installation der geotechnischen Einbaugeräte mit Datenerfassung und Messdurchführung, Nivellements und 3D-Verschiebungsmessungen (überwiegend mit automatischen Totalstationen), sowie Schall- und Erschütterungsmessungen. Besonders hervorzuheben ist die Implementierung unseres Tunnelinformationssystems KRONOS mit dem das gesamte Datenmanagement, die Aufbereitung und Visualisierung, die Alarmierung und das Reporting von mehreren tausend Sensoren abgewickelt wird.

Projektbeschreibung

Cityringen:
Das Projekt Cityringen bildet eine neue Ringlinie im Stadtzentrum und besteht aus zwei 17,4 km langen Tunneln und 17 neuen Bahnhöfen (zwei davon sind Umsteigebahnhöfe), die alle 30 m unter der Erde liegen. Technisch gesehen ist das Projekt äußerst komplex, da sich die Stadt auf Meereshöhe befindet. Der Tunnelvortrieb erfolgt durch TBM. Für den Anschluss an die Betriebs- und Wartungszentrale werden Tunnel in offener Bauweise errichtet.

Nordhavnen Verlängerung:
Die Verlängerung besteht aus zwei TBM Tunneln mit 1,8 km und 1,6 km Länge, einem Rettungs- und Lüftungsschacht sowie aus einer untertägigen und einer obertägigen Station.

Sydhavnen Verlängerung:
Die beiden 4,4 km langen Tunnelröhren werden mit zwei EPB Schildmaschinen aufgefahren. Auf der Strecke werden 5 neue unterirdische Stationsbauwerke errichtet.

Ort: Kopenhagen; Dänemark

Bauherr: Metroselskabet I/S

Auftraggeber: Copenhagen Metro Team I/S (Cityringen)/
MetNord JV (Cityringen – Branch off to Nordhavnen)/Metroselskabet I/S (Extension to Sydhavnen)

Leistungszeitraum: 2011 – 2023

GEODATA Leistungen:

Für das Projekt Cityringen und die Nordhavnen Verlängerung wurde unsere dänische JV Firma SMT Denmark ApS mit der Durchführung des gesamten geotechnischen Monitorings beauftragt. Der Leistungsumfang beinhaltet die Lieferung und Installation der geotechnischen Einbaugeräte mit Datenerfassung und Messdurchführung, Nivellements und 3D-Verschiebungsmessungen (überwiegend mit automatischen Totalstationen), sowie Schall- und Erschütterungsmessungen. Besonders hervorzuheben ist die Implementierung unseres Tunnelinformationssystems KRONOS mit dem das gesamte Datenmanagement, die Aufbereitung und Visualisierung, die Alarmierung und das Reporting von mehreren tausend Sensoren abgewickelt wird.

Der erfolgreiche Einsatz von KRONOS führte dazu, dass Geodata direkt vom Bauherrn für die Südhavnen Verlängerung mit dem Betreiben des Tunnelinformationssystems beauftragt wurde.

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Thessaloniki Metro & Extension to Kalamaria

  Griechenland

Die Metro Thessaloniki ist das größte Infrastrukturprojekt mit einem Investitionsvolumen von über1,5 Milliarden Euro das derzeit in Griechenland Land gebaut wird. Geodata ist stolz darauf, bei diesem anspruchsvollen Projekt in dicht verbautem städtischen Gebiet mit antiken Baudenkmälern im Einflussbereich der Baumaßnahmen für das komplette Monitoring verantwortlich zu sein.

Projektbeschreibung

Das Basisprojekt besteht aus einer 9,6 km langen U-Bahnlinie mit 13 Stationen und einem Depot in Pylea. Die 2-röhrigen eingleisigen Streckentunnel wurden mit TBM aufgefahren. Die Verlängerung nach Kalamaria ist 4,8 km lang und weist 5 Stationen auf. Auch dieser Abschnitt wurde mit 2 TBMs aufgefahren. Die Linie wird mit vollautomatischen, fahrerlosen und klimatisierten Züge der neuesten Technologie betrieben.

Ort: Thessaloniki; Griechenland

Bauherr: Attiko Metro

Auftraggeber: Aktor ATE (Thessaloniki Metro)/
JV Aegek/ Impregilo/SELI/Ansaldobreda (Kalamaria Extension)

Leistungszeitraum: 2007 – 2024

GEODATA Leistungen:

Geodata wurde von den bauausführenden Konsortien mit dem gesamten Monitoring beauftragt. Schwerpunkt der Aufgabe war war die Überwachung der Bebauung an der Oberfläche mit teilweise antiken Baudenkmälern. Dazu gehörten Inklinometer- und Extensometermessungen von der Oberfläche und die Installation von zahlreichen GeoRobots zur automatischen Überwachung von 3D-Verformungen und Setzungsbeobachtung. Ein wesentlicher Teil war das Risikomanagement mit automatisierter Messwerterfassung und Alarmierung. Diese Herausforderung wurde erfolgreich durch den Einsatz unserer Tunnelinformationsplattform KRONOS gemeistert.   

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voestalpine

 

  Österreich

Im voestalpine Konzern führen wir Vermessungsleistungen mittels verschiedenster Messsystem (Industrietachymat, LaserTracker, LaserScanner, Drohnen etc.) durch. Dabei wurden über die Jahre laufende Vermessungsarbeiten (Bestandsaufnahmen, Absteckungen, Kontrollmessungen, Kranbahnvermessungen, Einrichten von Rollgängen  etc.) für den Erdbau, Betonbau, Stahlbau bis zum Maschinenbau in den entsprechenden Genauigkeitsklassen durchgeführt. Weiters wurden Großprojekte wie das Revamping der Stanggußanlage CC2, Neubau der PCI Anlage, des Schienenwalzwerkes, der Drahtwalzstrecke, der Stranggußanlage CC4 und mehrerer Hochofenzustellungen vermessungstechnisch begleitet.

Projektbeschreibung

voestalpine ist ein in seinen Geschäftsbereichen weltweit führender Technologie- und Industriegüterkonzern mit kombinierter Werkstoff- und Verarbeitungskompetenz, fokussiert auf Produkt- und Systemlösungen aus Stahl und anderen Metallen in technologieintensiven Branchen und Nischenbereichen mit höchstem Qualitätsanspruch.

Ort: Steiermark und Oberösterreich, Österreich

Auftraggeber:  voestalpine Stahl Donawitz GmbH/voestalpine Stahl GmbH Linz/voestalpine Schienen GmbH/voestalpine Wire Rod Austria GmbH/voestalpine Tubulars GmbH & Co KG/voestalpine Böhler Bleche GmbH & Co KG

Leistungszeitraum: seit 2004

GEODATA Leistungen:

Im voestalpine Konzern führen wir Vermessungsleistungen mittels verschiedenster Messsystem (Industrietachymat, LaserTracker, LaserScanner, Drohnen etc.) durch. Dabei wurden über die Jahre laufende Vermessungsarbeiten (Bestandsaufnahmen, Absteckungen, Kontrollmessungen, Kranbahnvermessungen, Einrichten von Rollgängen  etc.) für den Erdbau, Betonbau, Stahlbau bis zum Maschinenbau in den entsprechenden Genauigkeitsklassen durchgeführt . Weiters wurden Großprojekte wie das Revamping der Stanggußanlage CC2, -Neubau der PCI Anlage- des Schienenwalzwerkes -der Drahtwalzstrecke, -der Strangußanlage CC4 und mehrerer  Hochofenzustellungen vermessungstechnisch begleitet.

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Geodata

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